Seit 1957 bietet Entraide d’Eglises materielle und spirituelle Hilfe für die Christen aus Mittel- und Osteuropa, die während 50 Jahren durch das sowjetische Regime verfolgt und isoliert wurden: dabei ging es sich zu dieser Zeit darum, diejenigen zu helfen, die in ihrem Land dazu beitrugen, eine Kirche zu bauen, die aus der Verfolgung Kraft schöpft, eine offene und Evangelium getreue post-konziliäre und universelle Kirche zu sein. Nach dem Fall der Berliner Mauer hat sich die Aktion weiterentwickelt, in Solidarität mit den Christen dieser Länder und in ökumenischer Partnerschaft mit ihren Kirchen. Diese Aktion verliert auch heute noch nicht ihre Daseinsberechtigung, da die Kirchen weiter daran bemüht sind, ohne große Mittel am Wiederaufbau der Zivilgesellschaft mitzuarbeiten.

Entraide d’Eglises hilft durch den Versand von theologischen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Werken (Bücher und Zeitschriften) an Bibliotheken, die durch die kommunistischen Machthaber geleert wurden, und unterstützt die Entwicklung neuer christlicher Verlagshäuser. Das Hilfswerk bietet auch Stipendien für junge Laien, Ordensleute und Priester, die in ihrem eigenen Land oder in Belgien studieren möchten, um den physischen, intellektuellen und moralischen Wiederaufbau ihrer Länder zu fördern und bereit sind, ihre neuen Kenntnisse weiterzugeben. Schließlich bietet das Hilfswerk Beistand für die Wiederbelebung des Vereinslebens, welches unumgänglich ist, um eine Basis für echte Demokratie zu schaffen.

Entraide d’Eglises handelt im Geiste gegenseitiger Hilfe, wo jeder gibt und empfängt. In Zusammenarbeit mit Personen, die Multiplikationseffekte hervorrufen, und von Beschäftigten und Freiwilligen getragen, ist das Hilfswerk ein Netz von Solidarität und Partnerschaft das sich von Tag zu Tag erweitert.

 

Kontaktadresse: Entraide d’Eglises, chaussée de Wavre 216, 1050 Brüssel. Tel +32 2 648 91 34, Fax +32 2 648 52 86, E-mail entraide-eglises@entraide-eglises.be, Internet www.entraide-eglises.be

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